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Testamentsvollstreckung

Mit einer Testamentsvollstreckung kann der Erblasser seine Wünsche und ebenso seine Erben absichern oder notfalls beschränken. Eine wichtige Entscheidung zum Beendigungszeitpunkt einer Testamentsvollstreckung hat das OLG München am 09.07.2007, AZ 31 Wx 10/07, getroffen. 

Die Ernennung eines Testamentsvollstrecker schließt die Anordnung der Versteigerung eines Grundstücks zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft an einem der Testamentvollstreckung unterliegenden Grundstück aus, wenn der Erblasser nicht will, wenn sein Grundvermögen verkauft wird. Dies gilt auch für Gläubiger eines Miterben, der dessen Anteil an dem Nachlass gepfändet hat.<//font><//font>

BGH, Beschluss vom 14. Mai 2009 - V ZB 176/08 - <//font><//font><//font>

 

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Dauer der Testamentsvollstreckung

Die Fortdauer der Testamentsvollstreckung über 30 Jahre hinaus unterliegt gemäß § 2210 BGB einer zeitlichen Begrenzung. Sind seit dem Erbfall 30 Jahre verstrichen und soll die Verwaltung des Nachlasses nach dem Willen des Erblassers über 30 Jahre hinaus bis zum Tode des Testa-mentsvollstreckers fortdauern, verliert die Anordnung der Dauertestamentsvollstre-ckung ihre Wirksamkeit mit dem Tode des letzten Testamentsvollstreckers, der in-nerhalb von 30 Jahren seit dem Erbfall zum Testamentsvollstrecker ernannt wurde. <//font><//font><//font>

 

BGH, Urteil vom 5. Dezember 2007 - IV ZR 275/06 -

 

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Wenn Sie weitere Fragen zum Erbrecht haben, so wenden Sie sich bitte an Herrn Rechtsanwalt Dr. Böh:

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