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Ausscheiden durch Abschichtung

Unter Abschichtung versteht man das schlichte Ausscheiden ohne Abfindung. Durch die Abschichtung erweben die verbleibenden Erben unentgeltlich den Erbteil vom ausgeschiedenen Erben (Anwachsung). Ist jedoch einen Barabfindung ausgezahlt worden, liegt wirtschaftlich der Verkauf eines Erbanteils vor (Vgl. hierzu Erbteilsveräußerung). Bei einer Abfindung durch einen Sachwert eines Wirtschaftsguts aus dem Nachlass, wird dieser Vorgang von der Finanzverwaltung in zwei Stufen zerlegt. In der ersten Stufe sieht die Finanzverwaltung die anteilige Veräußerung der Privat- oder Betriebsvermögensteile durch den ausscheidenden Miterben. Die zweite Stufe besteht sodann aus der Begleichung der Abfindungsschuld durch die verbliebenen Miterben, indem Wirtschaftsgüter entnommen werden. Die Buchwerte gemäß § 6 Abs. 5 EstG können jedoch nur bei Überführung der übernommenen Güter in ein Betriebsvermögen des Ausscheidenden fortgeführt werden.

 

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