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Urkunde

Die Vorschriften der §§ 2355, 2356 erfordern, dass zum Nachweis des testamentarischen Erbrechts immer die Urschrift der Urkunde vorliegt, auf die das Erbrecht gestützt wird. Bei Unauffindbarkeit der Urkunde, kommt der allgemein anerkannte Grundsatz zum Tragen, dass der Wirksamkeit der Urkunde nicht im Wege steht, wenn sie ohne Willen und Zutun des Erblasser vernichtet, verlorengegangen oder sonst nicht auffindbar ist. In dieser Situation können Errichtung und Inhalt des Testaments mit allen zulässigen Beweismitteln bewiesen werden. Diese Unterliegen jedoch strengen Anforderungen.

BayObLGZ 2004, 91

 

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